Behandlung
Inhalt:

I. Klassisch homöopathische Behandlung
     Hausbesuche
     Fallaufnahme
     Mittelsuche
     Mittelgabe
     Mittelwirkung
     Zu guter Letzt

II. Bach-Blütenbehandlung
     Fallaufnahme
     Rezeptur
     Mittelgabe
     Mittelwirkung
     Behandlungsdauer
     Neues Bach-Blüten Seminar
 

I. Klassisch-Homöopathische Behandlung

Viele Tierbesitzer wissen nicht worauf sie sich einlassen, oder was es bedeutet, wenn ein Tier klassisch homöopathisch behandelt wird.

Um für Sie dieses Mysterium etwas zu entwirren, möchte ich im nachfolgenden aufzeigen, wie eine solche Behandlung abläuft.

Wer nicht selbst schon mal klassisch homöopathisch behandelt wurde, ist erstaunt, dass diese Form der Therapie ganz anders verläuft, als die übliche schulmedizinische Behandlung.

Aber fangen wir von vorne an...

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Hausbesuch

Für eine ganzheitliche klassisch homöopathische Behandlung Ihres Tieres ist es für mich sehr wichtig, Ihr Tier nicht nur zu sehen und zu untersuchen, sondern es kennen und verstehen zu lernen. Es hat sich herausgestellt, dass dies am besten in der gewohnten Umgebung funktioniert. In ihrem häuslichen Umfeld benehmen sich Tiere gelassener, entspannter und „normaler", als in einer Praxis. Aus diesem Grund mache ich üblicherweise Hausbesuche, denn für mich ist es sehr wichtig einen guten Kontakt zu Ihrem Tier zu bekommen, um es adäquat beurteilen zu können. Hausbesuche haben außerdem den Vorteil für Sie, dass Sie keine mehr oder minder langen Anfahrten auf sich nehmen müssen.

Sollte für Sie ein Hausbesuch gar nicht in Frage kommen, so ist es in Ausnahmefällen auch möglich zu mir in die Praxis zu kommen.

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Fallaufnahme

Die Behandlung beginnt mit der Erstanamnese, d.h. der Aufnahme der Krankengeschichte. Damit diese so effektiv wie möglich abläuft, ist es von Vorteil, wenn Sie sich vorher schon ein paar Gedanken/Notizen über das machen, was sie mir während der Anamnese mitteilen wollen. Eine erfolgreiche Therapie ist unter anderem auch vom Verhalten und der Mitarbeit des Tierbesitzers abhängig. Die Auswahl des homöopathischen Mittels erfolgt nach den individuellen Symptomen, Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen des Tieres. Das bedeutet, dass ich von Ihnen eine ausführliche und möglichst lückenlose Beschreibung der Beschwerden Ihres Tieres benötige. Denken Sie über die Ursache nach, die zu den Beschwerden geführt haben könnte. Alle Auffälligkeiten, typische wie untypische Symptome, merkwürdige Verhaltensweisen usw. sind wichtig. Ebenso wichtig sind auch
Informationen über verabreichte Impfungen, Wurmkuren, welche Krankheiten das Tier bereits hatte, welche Symptome dabei aufgetreten sind, mit welchen Mitteln behandelt wurde, welche Krankheiten es in der Familie (Mutter/Vater/Geschwister) des Tieres gab, was gefüttert wird etc. Erzählen Sie mir lieber zuviel als zu wenig, und denken Sie nicht, das interessiert mich nicht. Jede Kleinigkeit kann wichtig sein! Sie brauchen aber keine Angst zu haben, dass Sie etwas wesentliches vergessen könnten. Ich werde Sie alles fragen, was für die Behandlung von Bedeutung ist.

Die Erstanamnese dauert - je nach Schwere des Falles - ca. 1-2 Stunden.

Diese sehr ausführliche Fallaufnahme ist unbedingt nötig, denn ich muss aus den ca. 2000 homöopathischen Einzelmitteln, die es zur Zeit gibt, das Mittel herausfinden, das zu den individuellen Symptomen und den individuellen Charaktereigenschaften Ihres Tieres passt.

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Mittelsuche

Mit den erhaltenen Informationen mache ich mich nun an den 2. Teil meiner Arbeit, die - außer im akuten Notfall - nicht mehr bei Ihnen zuhause, sondern in meinem Arbeitszimmer stattfindet. Für die Suche nach dem richtigen homöopathischen Heilmittel gibt es Symptomenregister, wie zum Beispiel den "Complete Repertory". Mit Hilfe dieses Symptomenverzeichnisses (auch Repertorium genannt) und den Arzneimittelbilderbeschreibungen werden die notierten Symptome des Tieres mit den Arzneimittelbildern verglichen und das Mittel herausgesucht, das die meiste Ähnlichkeit mit den Symptomen des kranken Tieres hat.

das Repertorium umfasst 3160 Seiten

Diesen Vorgang nennt man Repertorisieren. Auf diese Weise finde ich ein individuelles Mittel für das Tier, dessen individuelle Symptome und seine individuellen Wesensmerkmale. Der Vorgang des Repertorisierens kann - je nach Komplexität des Falles - auch wieder 1-2 Stunden, oder sogar länger dauern.

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Mittelgabe

Sobald ich das Mittel für das kranke Tier ermittelt habe, werde ich Sie anrufen, um Ihnen den Mittelnamen, die Potenz und die Dosierung mitzuteilen.

Homöopathische Mittel sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Häufig wird das verschriebene Mittel nicht vorrätig sein, kann aber in den meisten Fällen innerhalb von einem ½ Tag von jeder Apotheke besorgt werden.

Die Mittelgabe erfolgt - wenn nicht anders verordnet - nur ein einziges mal. Danach wird die Mittelwirkung abgewartet.

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Mittelwirkung

Mit der ersten Mittelgabe beginnt die homöopathische Therapie Ihres Tieres, in deren Folgezeit eine gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und mir notwendig ist. Damit ich mir ein Bild über die Wirkung des verabreichten Mittels machen und den weiteren Behandlungsverlauf bestimmen kann, ist es von großer Bedeutung, dass Sie Ihr Tier gut beobachten und mir alles was sich ändert - positiv wie negativ - mitteilen
. Ihre Rückmeldungen sind für den Erfolg der Behandlung sehr wichtig und sollen auch erfolgen, wenn es dem Tier sehr gut geht.

In den regelmäßigen Besprechungen mit dem Tierbesitzer überprüfe ich den Verlauf der Heilung und die Reaktion des Tiers auf das verabreichte Mittel und entscheide dann, wie die Behandlung fortgesetzt wird.

Im Behandlungsverlauf kann es - je nach Reaktion des Tieres - nötig werden das Mittel zu wechseln, da sich während der klassisch homöopathischen Behandlung der Patient, d.h. das Tier stetig weiter entwickelt und neue Symptome und Verhaltensweisen aufzeigen kann, die auf ein neues Mittel hinweisen. Je nach Krankheit und Zustand können sogar eine ganze Reihe von Mitteln angezeigt sein, die jeweils individuell ermittelt werden.

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Zu guter Letzt

Viele Menschen bringen ihr Tier mit einer falschen Vorstellung zum Homöopathen, indem sie ein sofortiges Wunder erwarten. Wenn die Heilung länger dauert als erwartet, verlieren sie schnell die Geduld und brechen die Behandlung ab. Die Gesetze der Natur und einer ganzheitlichen Heilung unterliegen aber ihrem eigenen Rhythmus und Zeitplan, der auch durch Ungeduld nicht beschleunigt wird.

Die Heilung des Tieres in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist, die die Homöopathie anstrebt, erfordert in den meisten Fällen Zeit, Geduld und Mitarbeit. In Ihrer Verantwortung als Tierbesitzers liegt es, die Geduld und Zeit aufzubringen, die für die echte Heilung einer Krankheit benötigt wird.
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II. Bach-Blüten-Behandlung

Die Behandlung mit Bach-Blüten verläuft in vielem ähnlich wie die klassisch homöopathische Behandlung.

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Fallaufnahme

Eine intensive Fallaufnahme - bei Ihnen zuhause - ist auch hier sehr wichtig, allerdings konzentriere ich mich fast ausschließlich auf die aktuellen psychischen Symptome, die Verhaltensweise und den Charakter des Tieres. Die Dauer der Fallaufnahme beträgt ca. 1 Stunde.
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Rezeptur

Im Gegensatz zur klassisch homöopathischen Behandlung werde ich Ihnen bei der Bach-Blüten-Behandlung sofort nach der Fallaufnahme die entsprechende Bach-Blüten-Mischung verschreiben. Da es „nur" 38 unterschiedliche Bach-Blüten-Mittel gibt hat jeder versierte Bach-Blüten-Therapeut alle Blütenmittel im Kopf und kann, je nach Zustand des zu behandelnden Tieres, die entsprechenden Blüten zuordnen.

Die Bach-Blüten-Mischung wird von der Apotheke nach meinem Rezept hergestellt und in eine Pipettenflasche abgefüllt. Da nicht alle Apotheken Bach-Blüten-Mischungen herstellen, sollten Sie vorher in der Apotheke Ihrer Wahl anrufen und nachfragen, bevor Sie eventuell umsonst hingehen.

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Mittelgabe

Die Einnahme erfolgt 3 - 4 x täglich, solange bis der Flascheninhalt aufgebraucht ist.

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Mittelwirkung

Danach ist eine Rückmeldung nötig, damit ich gemeinsam mit dem Tierhalter überprüfen kann, ob und wie das Bach-Blüten-Mittel gewirkt hat. Ich entscheide dann zusammen mit dem Tierbesitzer, ob eine neue Mischung nötig ist, ob die gleiche Mischung wiederholt wird, oder ob sich der Zustand des Tieres so harmonisiert hat, dass keine weiteren Mittel notwendig sind.

Auch hier gilt, dass Sie Ihr Tier sorgfältig beobachten müssen, um alles festzustellen, was ich für die Beurteilung des Verhandlungsverlaufs benötige. Es gibt keine Unwichtigkeiten im Verhalten Ihres Tieres für mich, jede einzelne Reaktion interessiert mich und kann von Bedeutung sein.

Es hat sich bewährt eine Art „Tagebuch" zu führen, in dem alles notiert wird, was das Tier während einer Behandlung so „treibt".

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Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach der Schwere des Problems. Bei chronischen Problemen kann das mitunter bis zu 1 Jahr betragen. Bitte bedenken Sie, dass ein Zustand, der eventuell schon sehr lange besteht, nur Schritt für Schritt abgebaut werden kann. Generell kann man sagen, dass ein Tier die Bach-Blüten so lange benötigt, bis sich der negative Zustand erkennbar gebessert hat.

Sie sehen schon, Geduld und Mitarbeit sind auch bei der Bach-Blüten-Therapie unabdingbar!

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Neues Bach-Blüten-Seminar

Um dem Wunsch vieler Tierbesitzer nachzukommen, biete ich seit 2003 einen Bach-Blüten-Workshop an, bei dem interessierte Tierbesitzer in kleinem Kreis (3 bis 5 Teilnehmer) eine Einführung in die Bach-Blüten-Thematik bekommen. Zusätzlich werden Fragen zu individuellen Problemen besprochen. Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik „Vorträge & Seminare".


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