Bach-Blüten-Therapie

Inhalt:

 1.  Was sind Bach-Blüten?

 2.  Philosophie der Bach-Blüten-Therapie
 3.  Entstehung der Bach-Blüten-Therapie
 4.  Entdeckung und Herstellung der Bach-Blüten-Mittel
 5.  Hintergründe von Krankheiten
 6.  Wie wirken die Bach-Blüten?
 7.  Vorgehensweise bei der Behandlung
 8.  Einsatzmöglichkeiten der Bach-Blüten
 9.  Wirken die Bach-Blüten bei Tieren?

10.  Wirkungsdauer einer Blüten-Mischung
11.  Darreichungsform
12.  Wer kann die Bach-Blüten anwenden?
13.  Kurzüberblick über alle Bach-Blüten
14.  Zusammensetzung der Notfalltropfen
15.  Einsatzmöglichkeiten der Notfalltropfen
16.  Wie erstellt man eine Notfall-Mischung?
17.  Eingabe der Notfalltropfen
18.  Äußerliche Anwendung der Notfalltropfen
19.  Bewährte Notfall-Kombinationen

 

1. Was sind Bach-Blüten?

Bach-Blüten sind nicht etwa Pflanzen oder Blüten die am Bach wachsen. Namensgeber für diese Therapie war der britische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936). Bach hat durch die Entdeckung der Bach-Blüten-Mittel eine Therapie entwickelt, die keine Symptome behandelt, sondern seelische Disharmonien, die den einzelnen Krankheiten zugrunde liegen, ausgleichen will.



Es gibt 38 verschiedene Mittel, von denen 37 aus wildwachsenden Blüten und eines aus Quellwasser hergestellt wird. Aus 5 dieser Blüten hat Bach eine Notfallmischung erstellt, die unter der Bezeichnung „Rescue Remedy" oder „Notfalltropfen" erhältlich ist. Sie ist für die Erstbehandlung von seelischen und körperlichen Notfällen vorgesehen.

Edward Bach
 
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2. Philosophie der Bach-Blüten-Therapie

„Behandle die Persönlichkeit und nicht die Krankheit" lautet der Grundsatz der Bach-Blütentherapie. Bei der Bach-Blütentherapie steht der ins Ungleichgewicht geratene seelische Zustand und das daraus resultierende negative Verhalten des Patienten im Mittelpunkt.

„Das Gemüt ist der feinste und empfindlichste Teil eines Lebewesens und zeigt den Beginn und Verlauf einer Krankheit viel deutlicher als der Körper, und so gilt die Einstellung des Gemüts als Hinweis auf das oder die Heilmittel die notwendig sind." (Edward Bach)

Laut Dr. Bach sollen Krankheiten nicht bekämpft, sondern überwunden werden. Das bedeutet, dass man sich mit den Problemen und Charakterschwächen, die zu Krankheiten geführt haben, auseinandersetzen muss. Das ist zwar nicht unbedingt der einfachste Weg mit einer Krankheit umzugehen, aber ein sehr lohnender. Denn dabei besteht nicht nur die Chance eine Krankheit wirklich zu heilen, sondern auch die Persönlichkeit eines jeden Lebewesens positiv zu beeinflussen.

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3. Entstehung der Bach-Blüten-Therapie

Edward Bach war ein engagierter Mensch, der sich sehr hingebungsvoll für seine Patienten einsetzte. Er war Arzt und Heiler aus Berufung und nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Das machte ihn zu einem guten, einfühlsamen Arzt, wenn auch nicht unbedingt zu einem guten Geschäftsmann. Obwohl seine Praxis, die in einer berühmten Londoner Gegend lag, florierte, war er unzufrieden mit seiner Tätigkeit. Er war nicht einverstanden mit einer Medizin, die Krankheiten auf Symptome und Organe reduzierte und den Mensch dahinter völlig ignorierte.

Nachdem Bach anfing die psychische Komponente beim Krankheitsgeschehen seiner Patienten zu beobachten, erkannte er bestimmte seelische Muster hinter den einzelnen Krankheiten.

Getrieben von dem Wunsch nach einer menschenwürdigen, natürlichen und einfachen Heilmethode die zu echter Heilung führt, verkaufte er mit 44 Jahren, auf dem Höhepunkt seiner medizinischen Karriere, seine Praxis, um sich auf die Suche danach zu machen.

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4. Entdeckung und Herstellung der Bach-Blüten-Mittel

Dr. Bach entdeckte nach und nach 38 Blütenpflanzen, die für bestimmte seelische Probleme gut sind und entwickelte eine Methode die Energie dieser Blüten zu verarbeiten. Diese 38 Blüten umfassen nach Dr. Bach alle grundsätzlichen negativen Seelenzustände.

Bach wählte bewusst keine Arznei- oder Nahrungspflanzen, sondern nur ungiftige Pflanzen. Viele davon werden gemeinhin als Unkraut bezeichnet, sind laut Bach aber Pflanzen von hoher Entwicklung. Einigen dieser Pflanzen, besonders den Bäumen, werden in der Volksmedizin symbolische Eigenschaften zugeschrieben, die man auch in der Beschreibung des jeweiligen Blütenmittels wiederfindet. Die Buche z.B. gilt als Symbol der Toleranz und die Eiche als Symbol der Kraft. Wichtig ist, dass diese Pflanzenblüten nur wildwachsend und an bestimmten energiereichen Plätzen gesammelt werden.

Bach verwendete für seine Blütenmittel einfache Herstellungsverfahren.

Für Pflanzen die blühen, wenn die Sonne die meiste Kraft hat (im späten Frühjahr und Sommer) verwendete er die Sonnenmethode. Hierzu werden die Pflanzen an einem sonnigen, wolkenlosen Tag gepflückt und ihre Blüten werden auf eine mit Quellwasser gefüllte Glasschüssel gelegt. Die Schüssel bleibt einige Stunden in der Sonne stehen, so dass die Essenz der Blüten auf das Quellwasser übergeht. Dieses angereicherte Wasser wird in eine Flasche gegeben und mit Alkohol aufgefüllt.

Für Pflanzen die blühen bevor die Sonne ihre volle Kraft erreicht hat, verwendete er die Kochmethode. Bei dieser Methode werden die Blüten ausgekocht, mehrfach gefiltert und ebenfalls abgefüllt.

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5. Hintergründe von Krankheiten

Jeder der sich mit der Bach-Blütentherapie beschäftigt, kommt nicht darum herum sich mit den seelischen Hintergründen von Krankheit zu befassen. Dr. Bach war der Meinung, dass jede Krankheit ihren Ursprung in einer Disharmonie der Seele hat. Er erkannte, nach vielen Jahren intensiver Forschung, dass unsere körperliche Gesundheit davon abhängt wie wir denken und fühlen. Wir kennen viele körperliche Störungen, die wir spontan mit der Psyche in Verbindung bringen. Bei Menschen sind es zum Beispiel die Kopfschmerzen bei Ärger, die Magenschmerzen bei Stress, bei Tieren haben wir häufig den Durchfall bei Aufregung und Angst, um nur einige Beispiele zu nennen. Jede Krankheit hat einen Hintergrund, der in jedem selbst liegt und von jedem selbst gesteuert wird. Wenn wir nun versuchen Krankheiten zu bekämpfen, um sie wieder los zu werden, bekämpfen wir immer uns selbst, was nicht sehr sinnvoll ist. Es ist vielmehr sehr wichtig, wenn nicht überlebenswichtig, etwas an der Art und Weise zu ändern, wie wir mit Stress, Ärger, oder anderen Problemen umgehen, anstatt nur das Organ, das Symptome zeigt, zu therapieren.

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6. Wie wirken die Bach-Blüten?

In den Bach-Blüten-Mitteln sind keine materiellen Anteile der jeweiligen Blüten enthalten, sondern nur ihr energetisches Potential, d.h. nur die Energie der Pflanze. Dr. Bach hatte die Vorstellung, dass die hohen energetischen Schwingungen der von ihm ausgewählten Blüten die Kraft haben unsere eigenen energetischen Schwingungen zu erhöhen. Die Blütenessenzen wirken als subtile Impulsgeber. Sie vermitteln Informationen einer hohen Frequenz, die die niedrigere Frequenz des Patienten überlagert und stufenweise auf ein höheres Niveau anhebt. Das bewirkt, dass die ins Ungleichgewicht geratene Energie von Mensch, Tier und sogar auch Pflanzen harmonisiert wird. Entwicklungsprozesse werden in eine positive Richtung gelenkt und Selbstheilungskräfte aktiviert.

Bei der Wirkung der Bach-Blüten handelt es sich aber keinesfalls um eine Art von „Anti-Depressiva-Wirkung", wo mit Hilfe von Tabletten ein künstlicher Gemütszustand hervorgerufen wird. Die Einnahme der passenden Bach-Blüten-Mischung bewirkt eine echte Aufarbeitung von unharmonischen Zuständen oder psychischen Problemen.

Da die Bach-Blüten reine Energieschwingungen sind verursachen sie keine Nebenwirkungen. Allerdings kann es hin und wieder vorkommen, dass als Erstreaktion eine vorrübergehende Intensivierung der Symptome auftritt.

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7. Vorgehensweise bei der Behandlung

Bei der Diagnose orientiert sich der Behandler ausschließlich an dem augenblicklichen seelischen Zustand oder den negativen Verhaltensweisen des Tieres. Natürlich kann er ihren Hund oder ihre Katze nicht fragen, wie sie sich gerade fühlen. Dazu benötigt er die Unterstützung des Tierhalters. Um den akuten negativen Gemütszustand, die Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen des Tieres herauszufinden, wird ein ausführliches Gespräch mit dem Tierbesitzer geführt. Das Bild rundet sich ab durch die Beobachtungen die sich der Behandler während der Fallaufnahme von dem Tier macht.

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8. Einsatzmöglichkeiten der Bach-Blüten

Der Wirkungskreis der Bach-Blüten ist groß, man kann sie einsetzen:

  • bei akuten psychischen Störungen wie z.B. Ängsten, Unsicherheiten oder Aggressionen
  • bei Verhaltensstörungen wie z.B. Unsauberkeit und Eingewöhnungsproblemen
  • bei Notfällen aller Art, z.B. Unfällen, Vergiftungen bis zum Eintreffen des Tierarztes
  • als seelische Unterstützung in schwierigen Situationen wie z.B. bei der Geburt (sowohl bei der Mutter als auch bei den Welpen), Umzug oder Tierarztbesuch
  • zur Mitbehandlung von akuten und chronischen Krankheiten
  • und ganz besonders natürlich zur seelischen und körperlichen Krankheitsvorbeugung und Nachsorge

Vorbeugen ist besser als Heilen, das leuchtet jedem ein. Und gerade die vorbeugenden Wirkungen der Bach-Blüten sind es, die sie zu einem wichtigen Heilmittel machen.

Durch das rechtzeitige Erkennen und Behandeln von negativen psychischen Zuständen wie Angst, Ungeduld, Unsicherheit, Eifersucht, Kummer, Aggression, Wut, Verzweiflung, um nur einige zu nennen, kann der Entstehung von tieferen seelischen Problemen und körperlichen Symptomen entgegen gewirkt werden.

Das schöne an der Bach-Blüten-Therapie ist, dass sie sehr gut mit anderen Therapien kombiniert werden kann, egal ob es sich um alternative oder schulmedizinische Methoden handelt. Bei sehr schweren oder unheilbaren Erkrankungen wie z.B. Krebs stellen die Bach-Blüten eine ausgezeichnete Möglichkeit dar, um den Leidensdruck des Tieres zu mildern.

Allerdings gilt bei den Bach-Blüten generell, dass Schäden die durch nicht artgerechte Haltung entstanden sind (wie z.B. Aggression bei Hunden durch zu wenig Bewegung) nicht behoben werden können. Auch das gesunde Temperament eines Tieres kann mit Bach-Blüten nicht geändert werden. Ein von Natur aus temperamentvolles Tier wird auch mit Bach-Blüten nicht zu einem zurückhaltenden Zeitgenossen werden. Und natürlich sollten die Bach-Blüten auch nicht dazu verwandt werden, aus egoistischen Gründen die Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit eines Tieres zu steigern, oder gar ein Tier nach seinen Wünschen zu „formen". Die Bach-Blüten-Therapie will keinen übertriebenen Ehrgeiz oder Egoismus unterstützen, sondern mithelfen, das Mensch und Tier ein harmonisches, gesundes und glückliches Leben führen können.

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9. Wirken die Bach-Blüten bei Tieren?

Die Bach-Blüten wirken grundsätzlich auch bei Tieren. Die Praxis hat gezeigt, dass Tiere aufgrund ihrer Offenheit und Unvoreingenommenheit oft besonders gut auf die positiven Impulse der Bach-Blüten reagieren. Die Wirkungsweise der Bach-Blüten kann aber bei Tieren teilweise etwas schwierig zu erkennen sein. So bemerkt man im chronischen Fall nicht immer sofort, ob bereits eine Wendung zum positiven stattgefunden hat. Wenn die Psyche nach einer langen Zeit des Leidens zur Ruhe kommt und anfängt zu genesen, ist das äußerlich häufig nicht einfach zu erkennen. Tiere können leider nicht sagen, dass sie sich seelisch wohler fühlen. Bei der Behandlung eines chronischen Falls bemerkt der Tierbesitzer oft als erstes, dass sein Tier zum Beispiel viel ruhiger ist als sonst, viel gelassener reagiert, viel mehr schläft als üblich oder eben „irgendwie anders" ist. Jede Kleinigkeit kann auf eine Umstimmung und Besserung hinweisen. Die positiven Veränderungen der Blütenmischungen passieren oft so unmerklich, dass der dadurch entstandene Zustand sehr schnell als selbstverständlich hingenommen wird.

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10. Wirkungsdauer einer Blüten-Mischung

Wie lange es dauert, bis die Wirkung einer Blüten-Mischung einsetzt, kann man nicht pauschal beantworten, das ist individuell von Tier zu Tier verschieden. Im Akutzustand zeigt sich bei richtig gewählter Mischung in der Regel eine Wirkung in wenigen Stunden bzw. spätestens nach ein paar Tagen. Bei einem chronischen Fall sieht das anders aus. Hier muss man mit einer längerfristigen, mehrwöchigen, manchmal sogar mehrmonatigen, Einnahme rechnen. Ein Zustand der schon viele Jahre besteht, verschwindet nicht innerhalb weniger Tage. Dies kann nur schrittweise geschehen und bedarf der Geduld und Mitarbeit des Tierbesitzers.

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11. Darreichungsform

Bach-Blüten gibt es in den sogenannten Stock-Bottles, das sind Konzentrate. Sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Vor Gebrauch werden sie mit einer Mischung aus Alkohol und Wasser bzw. bei Tieren nur mit Wasser auf Einnahmestärke verdünnt, da viele Tiere, speziell Katzen, Alkohol nicht akzeptieren. Die Einnahme erfolgt direkt ins Maul, oder über das Futter oder Trinkwasser.

Die Verabreichung sollte, um optimal zu wirken, über einen gewissen Zeitraum konstant 3-4 x täglich eingegeben werden. Dabei sollten aber Zwang und Stress für das Tier unbedingt vermieden werden.

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12. Wer kann die Bach-Blüten anwenden?

Generell gilt, dass Dr. Bach ein Heilsystem schaffen wollte, das sich zur Selbsthilfe eignet. Bachs wichtigste Schrift trägt den Titel „Heile Dich selbst". Bachs Anliegen war es, ein Heilsystem zu schaffen, dass von jedem, sprich Ärzten, Heilpraktikern und Laien problemlos und gefahrlos genutzt werden kann. Man sollte aber genau abwägen, in welchen Fällen eine Selbstbehandlung sinnvoll ist.

Viele Menschen haben Bedenken, für sich selbst oder ihr Tier eine Mischung zusammen zu stellen. Das ist ganz natürlich, weil es schwierig ist, sich selbst, oder das Tier, mit dem man eng verbunden ist, richtig einzuschätzen. Besonders dann, wenn man durch die aufgetretenen Probleme, die ein Blüten-Mittel erforderlich machen, zusätzlich noch niedergeschlagen ist. In solchen Fällen ist es besser einen mit den Bach-Blüten vertrauten Freund um Hilfe zu bitten, oder einen Bach-Blüten-Therapeuten zu konsultieren.

Wenn Sie die Bach-Blüten selbstständig anwenden möchten, ist es wichtig, dass Sie sich mit dieser Heilmethode gründlich auseinandersetzen, um sie sinnvoll und im Sinne von Bach bei Ihrem Tier einsetzen zu können. Wenn sie die wesentlichen Prinzipien und Grundregeln verinnerlicht haben, können Sie diese Methode eigenständig zum Wohle Ihres Tieres anwenden.

Im Falle einer Selbstbehandlung ihres Tieres müssen sie zuallererst immer abklären, ob dem veränderten Verhalten Ihres Tieres eine Krankheit zugrunde liegt. Hinter einer Aggression kann z.B. immer eine ernsthafte Erkrankung stecken und in diesem Fall nützt es wenig dem Tier z.B. Holly einzugeben.

Die Bach-Blüten sollten aber nur nach akut erkennbaren und bestehenden Zuständen benutzt werden und nicht nach klinischen Gesichtspunkten also Symptomen oder gar als Experimenttiermittel.

Holen Sie sich im Zweifelsfall lieber den Rat eines mit der Bach-Blüten-Therapie vertrauten Tierheilpraktikers oder Tierarztes ein!

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13. Kurzüberblick über alle Bach-Blüten

Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über alle Bach-Blüten.

Name der Blüte im negativen Zustand reagiert das Tier: positives Potential
1. Agrimony - Odermenning oberflächlich fröhlich, harmoniesüchtig. unterwürfig um des lieben Friedens willen Konfrontationsfähigkeit, innerliche Ausgeglichenheit, Offenheit
2. Aspen - Zitterpappel ängstlich, fürchtet sich unerklärlich Furchtlosigkeit, Mut, Vertrauen
3. Beech - Rotbuche intolerant, aggressiv, angriffslustig Toleranz, Akzeptanz, Kritikfähigkeit
4. Centaury - Tausendgüldenkraut willensschwach, extrem gutmütig, nachgiebig Selbstbewusstsein, Willensstärke
5. Cerato - Hornkraut unsicher, gehemmt, unentschlossen Selbstvertrauen, Entschlossenheit
6. Cherry Plum - Kirschpflaume überschießend in seinen Reaktionen, zwanghaft, extrem angespannt Gelassenheit, Vertrauen, Entspannung
7. Chestnut Bud - Roßkastanienknospe ungelehrig, unkonzentriert, naiv Lernfähigkeit, Aufmerksamkeit
8. Chicory - Wegwarte überanhänglich, besitzergreifend, manipulierend gesunde Distanz, Zurückhaltung, Selbstlosigkeit
9. Clematis - Weiße Waldrebe verträumt, unaufmerksam, teilnahmslos, desinteressiert, geistig abwesend Aktivität, Wachheit, Motivation
10, Crab Apple - Holzapfel pedantisch, putzwütig, zwanghaft Selbstliebe, Gelassenheit
11. Elm - Ulme überfordert, erschöpft Zuversicht, innere Sicherheit
12. Gentian - Herbstenzian skeptisch, pessimistisch, negativ, übervorsichtig Vertrauen, Mut, Zuversicht
13. Gorse - Stechginster hoffnungslos, resigniert, antriebslos, apathisch Hoffnung, Zuversicht, Lebensmut
14. Heather - Schottisches Heidekraut selbstsüchtig, aufdringlich, "wie ein Kleinkind" Geborgenheit, Einfühlungsvermögen
15. Holly - Stechpalme wütend, eifersüchtig, neidisch, aggressiv, jähzornig Verständnis, Mitgefühl, Kooperationsfähigkeit
16. Honeysuckle - Geißblatt desinteressiert, gegenwartsfremd, verschlossen Lebensfreude, Lebendigkeit, Offenheit
17. Hornbeam - Hainbuche energielos, müde, unmotiviert Vitalität, Motivation, Stärke
18. Impatiens - Drüsentragendes Springkraut ungeduldig, hektisch, nervös, reizbar Gelassenheit, Geduld, Sanftmütigkeit
19. Larch - Lärche ohne Selbstvertrauen, unsicher, zurückhaltend, konfliktscheu gesundes Selbstbewusstsein, Mut, Flexibilität
20. Mimulus - Gefleckte Gauklerblume furchtsam, scheu, überempfindlich, schreckhaft Gelassenheit, Mut, Offenheit gegenüber Neuem
21. Mustard - Wilder Senf ohne erkennbaren Grund niedergeschlagen, traurig, apathisch Zuversicht, Ausgeglichenheit, Interesse
22. Oak - Eiche übertrieben pflichtbewusst, überarbeitet, verbissen, zäh, Gelassenheit, Entspannung, Gelöstheit
23. Olive - Olive restlos erschöpft, kraftlos, müde Vitalität, Stärke, Energie
24. Pine - Schottische Kiefer schuldbewusst, überempfindlich, unterwürfig Selbstvertrauen, Selbstliebe, Selbstakzeptanz
25. Red Chestnut - Rote Kastanie übertrieben fürsorglich, anhänglich, überbesorgt um andere Vertrauen, Ausgeglichenheit, gesunde Abgrenzung
26. Rock Rose - Gelbes Sonnenröschen panisch, gelähmt vor Angst, extrem unruhig Zuversicht, Ruhe, Mut
27. Rock Water - Wasser aus Heilquellen starr, diszipliniert, unnachgiebig, unflexibel Flexibilität, Offenheit, Lebendigkeit, Entspannung
28. Scleranthus - Einjähriger Knäuel unausgeglichen, unentschlossen, launisch Entschlossenheit, Ausgeglichenheit, Ausdauer
29. Star of Bethlehem - Doldiger Milchstern traumatisiert, seelisch erschüttert, seelisch oder körperlich verletzt, depressiv Frieden, Erlösung, Befreiung
30. Sweet Chestnut - Edelkastanie resigniert, verzweifelt, kraftlos, hoffnungslos Kraft, Belastbarkeit, Durchhaltevermögen
31. Vervain - Eisenkraut übereifrig, enthusiastisch, überaktiv, überdreht Maßvoll, Toleranz, Respekt, Einsicht
32. Vine - Weinrebe tyrannisch, dominant, rücksichtslos, widerspenstig Akzeptanz, Rücksicht, Verständnis, Flexibilität
33. Walnut - Walnuß desorientiert, verunsichert, unflexibel, abhängig Flexibilität, Sicherheit, Mut, Neuorientierung
34. Water Violet - Sumpfwasserfeder zurückhaltend, reserviert, unnahbar, kontaktscheu Vertrauen, Offenheit, Unabhängigkeit, Verbundenheit
35. White Chestnut - Roßkastanie unausgeglichen, angespannt, unkonzentriert, zerstreut Konzentrationsfähigkeit, Klarheit, Ausgeglichenheit, Entspannung
36. Wild Oat - Waldtrespe unzufrieden, gelangweilt, frustriert, ziellos Klarheit, Entschlossenheit, Durchhaltevermögen
37. Wild Rose - Heckenrose energielos, resigniert, teilnahmslos, apathisch Lebenswille, Lebensfreude, Vitalität
38. Willow - Gelbe Weide übellaunig, grollend, missmutig, unzufrieden Optimismus, Zufriedenheit, Verantwortungsbewusstsein, Konstruktivität
 
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14. Zusammensetzung der Notfalltropfen

Die Bach Notfalltropfen setzen sich aus den folgenden Blüten zusammen:

Cherry Plum hilft in Stresssituationen, bei großem innerem Druck, überschießenden Reaktionen, Kontrollverlust
Clematis bewahrt vor Bewusstlosigkeit
Impatiens hilft bei Überreaktionen, Spannung und Stress, verhilft zu Gelassenheit und Ruhe
Rock Rose die "Panikblüte", hilft bei Panikzuständen und großer Verzweiflung
Star of Bethlehem die "Seelentröster"-Blüte, hilft gegen Betäubung, Schock und Schreck
 
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15. Einsatzmöglichkeiten der Notfalltropfen

Die Notfalltropfen können in folgenden Situationen eingesetzt werden:

  • bei Trauma, seelisch und/oder körperlich, auch lange zurückliegend
  • Schock
  • Schreck (lautes Geräusch, Streit der Besitzer, etc.)
  • nach einer Rauferei/Streiterei/Beißerei mit Artgenossen
  • vor, während und nach einem Tierarztbesuch
  • vor, während und nach der Geburt
  • bei Neugeborenen
  • nach einem erzwungenen Deckakt (siehe Trauma)
  • Verletzung, Quetschung, Prellung (innerlich und äußerlich, direkt auf die Wunde aufträufeln)
  • Vergiftung (bis zum Eintreffen des Tierarztes alle 5-10 Minuten)
  • Schmerzen
  • Stress
  • Insektenstich (auch direkt auf den Stich aufträufeln)
  • allergische Reaktionen
  • epileptische Anfälle (davor und danach)
  • Hitzschlag/Sonnenstich
  • vor, während und nach Autofahrten, wenn die Tiere davor Panik haben
  • Sterbebegleitung
  • Bewusstlosigkeit
  • nach Operationen

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16. Wie erstellt man eine Notfall-Mischung?

Für Katzen und Kleintiere: 6 Tropfen Rescue in eine 30ml Pipettenflasche geben, auffüllen mit einem guten, stillen, mineralarmen Wasser (kein Leitungswasser, kein destilliertes Wasser), im Kühlschrank aufbewahren
Für Hunde und Pferde: 6 Tropfen Rescue in eine 30ml Pipettenflasche geben, auffüllen mit gutem Wasser (s.o.) oder ¼ Alkohol (nicht über 45% am besten Cognac oder Weinbrand) und Wasser (in diesem Fall kann man die Mischung auch außerhalb des Kühlschranks aufbewahren).
 
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17. Eingabe der Notfalltropfen

Die Notfalltropfen sind hauptsächlich für den Akutfall vorgesehen. Bei dauerhafter Einnahme lässt die Wirkung irgendwann nach, da sich der Körper an die ständige Zufuhr dieser „Energie" gewöhnt und nicht mehr reagiert.

Eingabe:

  • im akuten Notfall alle 5-10 Minuten 3 Tropfen direkt eingeben, Abstände vergrößern sobald Besserung eintritt

  • nach einer nicht so extrem belastenden Situation wie z.B. einem Gewitter, Rauferei, Tierarztbesuch etc., immer nach Reaktion des Tieres, erhält das Tier eine einmalige Gabe der Notfalltropfen

Wenn eine Eingabe direkt ins Maul nicht möglich ist, kann man dem Tier die Notfalltropfen auch aufs Zahnfleisch oder die Stirn reiben.

Sollte keine Notfallmischung vorhanden sein, kann man dem Tier die Rescue-Tropfen auch direkt aus der Stock-Bottle verabreichen.

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18. Äußerliche Anwendung der Notfalltropfen

Die Notfalltropfen können auch für Umschläge, Wickel und Kompressen verwendet werden. Dafür gibt man auf ½ l Wasser 4 Tropfen aus der Konzentratflasche und gießt diese Mischung auf Umschläge oder Wickel. Von Tieren mit offenen Verletzungen wird dies erstaunlich gut toleriert. Man kann die Rescue Tropfen auch direkt auf Wunden geben, da dies aber mitunter schmerzhaft sein kann, wird dies von den Tieren evtl. nicht so akzeptiert.

Anwendungsgebiete von Umschlägen etc:

  • Schürfwunden
  • Verbrennungen
  • Prellungen, Zerrungen
  • Insektenstiche (hier wirkt die direkte Aufbringung besser!!)
  • Ekzeme
  • OP-Wunden

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19. Bewährte Notfall-Kombinationen

Rescue - Walnut wenn das Tier mit einer neuen Situation fertig werden muss, Umzug, neues Tier, neuer Partner, Geburt, Sterbehilfe, etc.
Rescue - Elm bei Stress, Überforderung, zu ehrgeizige Ausbildung, lange Autofahrten, etc.
Rescue - Crab Apple - Holly überschießende Hautreaktionen, Allergien, starker Juckreiz
Rescue - Crab Apple Hautausschläge, Schuppen, unreine Haut, Ungezieferbefall, Wurmbefall
Rescue - Gorse - Olive bei schwächenden, chronischen Krankheiten
Rescue - Aspen - Mimulus bei starken Angstzuständen, sehr ängstliches Tier
 
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